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Coat of Arms of the Principality of Schaumburg-Lippe

Fürstentum Schaumburg-Lippe


1874 gab Fürst Adolf I. Georg zu Schaumburg-Lippe (1817-1893) ein 20-Mark-Stück in Gold (Ursprungslauflage 3.000) mit seinem von Heinrich Friedrich Brehmer entworfenen Porträt heraus. Die Münze trägt den Prägebuchstaben „B“, der für die preußische Prägestätte Hannover steht.Flagge Fürstentum Schaumburg-Lippe

Ab dem Tod Friedrich Brehmers ließ das Fürstentum seine Münzen in Preußens Hauptmünzstätte Berlin mit Prägebuchstabe „A“ prägen. 1898 wurden unter Georg (1846-1911) 2 und 5 Mark Silber sowie 20 Mark Gold herausgegeben. Die Vorlage für das Münzporträt stammte vom Hannoverianer Kunstprofessor und Bildhauer Karl Gundelach, für die Stempelgravur war Otto Schultz verantwortlich. Motivgleich wurde das Porträt 1904 auf 2 und 5 Mark Silber geprägt. Die Auflagen blieben mit 5.000 bzw. 3.000 Exemplaren gleich niedrig.

Als Georg 1911 starb, wurde eine Gedenkmünze zu 3 Mark Silber (Auflage: 50.000) mit dem bisherigen Profil und den Lebensdaten des Fürsten 10 X 1846 – 29 IV 1911 geprägt.

Nachfolger Georgs wurde sein Sohn Adolf II. (1883-1936), der keine Münzen mehr herausgab.